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Ein französisches nierenförmiges Ludwig-XV Tischchen



Ein französisches nierenförmiges Ludwig-XV Tischchen

Ein elegantes französisches Ludwig-XV.-Tischchen in Nierenform („table à rognon“). Die massive Mahagonitischplatte ist aus einem einzigen Stück. In dem Fries der Tischplatte befindet sich eine kleine Schublade mit einem vergoldeten Bronze-Griff. Das Ganze steht auf vier eleganten gebogenen und konisch zulaufenden Beinen, die in vergoldeten Bronze-Sabots enden.
Zwischen den Beinen befindet sich eine Entretoise aus furniertem Mahagoni mit einem erhöhten Rand, die der Form der Tischplatte folgt.  
Das Tischchen ist an der linken Vorderseite mit einem Stempel des Möbelmachers versehen, der jedoch unlesbar ist. Allerdings ist das Gildezeichen JME deutlich zu erkennen.
Das Tischchen hat große Ähnlichkeit mit dem Werk von Canabas. Dieser Möbelmacher, ursprünglich ein Deutscher mit dem Namen Joseph Gengenbach (1712 - 1797), wurde am 1. April 1766 in Paris Meister. Gerühmt wurde er für die einfache, aber sehr elegante Art seiner Arbeiten, seine stilvollen Möbel sind meist aus Mahagoni.
Das „table à rognon“ kommt vor allem in der Zeit von Ludwig XV. vor. Der Name verweist auf die nierenförmige Tischplatte derartiger Tische. Oft wird auch ein Bezug zu Bohnen („haricots“) hergestellt. Diese Tischchen waren immer relativ klein und wurden für unterschiedliche Zwecke gefertigt.

Literatur:
Pierre Kjellberg, Le Mobilier Français du XVIIIe Siècle, Paris 1998, pp. 158-164
 
Provenienz:
Privatsammlung, Belgien
Ein französisches nierenförmiges Ludwig-XV Tischchen
Preis auf Anfrage
Epoche
ca. 1770
Material
Eichenrahmen, mit Mahagoni furniert, und massives Mahagoni, feuervergoldete Bronze
Abmessungen
75 x 83 x 46 cm

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