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Francesco de Mura (1696-1782)



Francesco de Mura (1696-1782)

Ein kleines ovales Miniaturbild von Maria mit blauem Mantel. Sie scheint tief ins Gebet versunken zu sein und blickt zur Seite. Obwohl das Werk nicht signiert ist, kann man in ihm eindeutig eine Arbeit von Francesco de Mura (1696-1782) erkennen.

Francesco de Mura war ein italienischer Maler des späten Barock. Er wurde von 1708 bis 1729 im Atelier von Francesco Solimena (1657-1747) ausgebildet. De Mura war vor allem in seiner Geburtsstadt Neapel und in Turin aktiv. Er war zu Lebzeiten sehr bekannt, hauptsächlich wegen einiger großer Deckenmalereien und Wandfresken, die er für Kirchen malte, sowie wegen mehrerer großer Aufträge für den Hof. So malte er unter anderem zwei sehr große allegorische Deckenmalereien im Auftrag von Königin Maria Amalia von Sachsen für den Palazzo Reale in Neapel und später verschiedene große Fresken für den Palazzo Reale in Turin.

Obwohl er seine Bekanntheit hauptsächlich den großen Fresken zu verdanken hatte, die er im Auftrag fertigte, war er zudem auf Devotionalienmalereien, häufig in einem sehr kleinen Format, spezialisiert. Diese Bilder, in deren Zentrum oft weibliche Heilige stehen, zeichnen sich durch charakteristische Gesichter voller Emotion aus, wobei der Blick stets abgewandt ist, sodass man den Eindruck einer tiefen religiösen Erfahrung bekommt.

Francesco de Mura (1696-1782)
Preis auf Anfrage
Epoche
ca. 1760
Material
Ölfarbe auf Kupfer
Abmessungen
9.2 x 7.6 cm

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