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Ludwig Guttenbrunn (1750–1819), Porträt eines jungen russischen Adligen



Ludwig Guttenbrunn (1750–1819), Porträt eines jungen russischen Adligen

Porträt eines jungen Adligen am Waldrand, der für die Jagd gekleidet ist und von seinem Hund, einem russischen Setter, begleitet wird. Der Hintergrund scheint einen Ort in der Nähe von Moskau darzustellen, da der Künstler im Jahr der Entstehung des vorliegenden Gemäldes dorthin gezogen war.

Ludwig Guttenbrunn (1750–1819) war ein österreichischer Porträtmaler, der den Großteil seines Lebens in Italien und Russland verbrachte. Nach seinem Studium in Wien und Rom erlangte er Anerkennung als Meister intimer Porträts und als Kopist alter Meister. Im Jahr 1789 zog er nach London. Kurz nach seiner Ankunft oder vielleicht schon auf der Reise dorthin malte er ein Porträt von Königin Marie Antoinette. Guttenbrunn war in London erfolgreich und stellte regelmäßig aus.

Ab Ende der 1780er Jahre stand er in engem Kontakt mit dem russischen Adel, insbesondere mit Graf Semjon Woronzow und Fürst Nikolai Jussupow. Auf Empfehlung des russischen Botschafters in London zog er 1795 nach Sankt Petersburg, wo er Mitglieder der kaiserlichen Familie malte, bevor er 1799 nach Moskau zog. Dort gehörten einflussreiche Familien wie die Woronzows, Jussupows, Rasumowskis, Kurakins und Naryschkins zu seinen Förderern.

Das Gemälde befindet sich in einem hervorragend gefertigten, zeitgenössischen Rahmen aus vergoldeter Bronze. Solche Rahmen sind sehr selten und mussten damals besonders wertvoll gewesen sein. Die Tatsache, dass Rahmen und Gemälde zusammengehören, zeugt auch von der Wohlhabenheit des Auftraggebers des Porträts.

Ludwig Guttenbrunn (1750–1819), Porträt eines jungen russischen Adligen
Preis auf Anfrage
Epoche
1799
Material
Ölfarbe auf Kupfer
Signatur
L Guttenbrunn F 1799
Abmessungen
36 x 26 cm

Weltweite Lieferung möglich


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