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Französische Empire-Pendule Merkur



Französische Empire-Pendule Merkur

Das Uhrwerk: 8-tägiges Gangwerk mit Ankergang. Schlagwerk auf Schloss-Scheibe.
Auf einem feuervergoldeten Bronzesockel liegt ein großer Ballen Baumwolle aus patinierter Bronze, in dem sich das Uhrwerk befindet. Merkur, der an Stab, Helm und Flügelschuhen zu erkennen ist, lehnt sich gegen den Baumwollballen. Auf der anderen Seite sieht man einen Anker und eine Tonne, die auf Handel und Seefahrt verweisen.
An der Vorderseite des Sockels ist ein Relief angebracht, auf dem Putti Handel treiben. Ein Schiff wird beladen, die Ladung wird gewogen und alles wird sorgfältig in einem Kassenbuch festgehalten. Kleine Applikationen in Form von einer Waage und Schreibgeräten zieren die abgeschrägten Ecken.
Solche Pendulen mit einer Allegorie auf den Handel und die Seefahrt waren um 1810 sehr beliebt. Sie waren auf die Hobbys und den Beruf der zukünftigen Käufer abgestimmt.
Dieses Modell wurde in vier Variationen hergestellt. Bei einer exakt gleichen Pendule wurde Merkur, der Gott des Handels, durch einen in vergoldeter Bronze ausgeführten dunkelhäutigen Sklaven ersetzt. Jene Pendule wurde, wie die Datierung einer Zeichnung in der französischen Nationalbibliothek beweist, 1808 von Michel in Paris gefertigt. 

Literatur:
Hans Ottomeyer & Peter Pröschel, Vergoldete Bronzen, Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, München 1986, p. 381
 
Französische Empire-Pendule Merkur
Preis auf Anfrage
Epoche
ca. 1810
Material
feuervergoldete und patinierte Bronze
Abmessungen
31 x 39 x 11 cm

Weltweite Lieferung möglich


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