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Koloniales Vizagapatam-Kästchen aus dem 18. Jahrhundert



Koloniales Vizagapatam-Kästchen aus dem 18. Jahrhundert

Ein rechteckiges Teekästchen aus Ebenholz, verziert mit Blumen und gewundenen Ranken aus Elfenbein. Der gebogene Deckel hat einen Rand aus Blumenverzierungen im gleichen Stil. Das Kästchen steht auf vier abgeflachten Elfenbeinfüßen. Der Deckel lässt sich mit einem silbernen Schlüssel abschließen.

Dieses Kästchen ist ein frühes Beispiel für eine Vizagapatam-Arbeit. Vizagapatam verweist auf die Stadt Visakhapatnam im indischen Staat Andhra Pradesh. Vizagapatam liegt an der Bucht von Bengalen (Koramandelküste).

Möbelmacher, die der Kamsali-Kaste angehörten, fingen Anfang des 18. Jahrhunderts damit an, ihre Fertigkeiten auf dem Gebiet von eingelegtem Elfenbein mit westlichen, vor allem englischen Techniken im Bereich der Möbelkunst zu kombinieren. Die Produkte wurden auch mit Blick auf den Absatz in der westlichen Welt gefertigt.
 
Literatur:
A casket (V&A Accession Number 402-1854) with similar carved decoration of ivory inlaid with floral scrolls is illustrated in Amin Jaffer, Furniture from British India and Ceylon: A Catalogue of the Collections in the Victoria and Albert Museum and the Peabody Essex Museum, Timeless Books, New Delhi, 2001, p. 181, fig. 34
Koloniales Vizagapatam-Kästchen aus dem 18. Jahrhundert
Preis auf Anfrage
Epoche
ca. 1720
Material
Ebenholz; Elfenbein; Silber
Abmessungen
12 x 19 x 12 cm

Weltweite Lieferung möglich


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