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Frans de Hulst (1606-1661)



Frans de Hulst (1606-1661)

Frans de Hulst lebte und arbeitete in Haarlem. Seine frühen Malereien erinnern so stark an die Maltechnik von Salomon van Ruysdael, dass man wohl dachte, er sei ein Schüler dieses berühmten Landschaftsmalers gewesen. Darüber ist allerdings nichts bekannt. 1631 wurde de Hulst Mitglied der Haarlemer St.-Lukasgilde, bei der er 1642 den Posten des Sekretärs innehatte.
Die bekanntesten Werke von de Hulst sind Dünenlandschaften und Fluss-Szenen mit Toren wie auf diesem Gemälde. Diese Werke aus den 1640er Jahren erinnern stark an Gemälde von Jan van Goyen. Genau wie dieser Meister nutzte de Hulst gern das ovale Format. De Hulst datierte seine Gemälde soweit bekannt nie.
Dieses Gemälde ist ein typisches Beispiel für die Kunst der Landschaftsmalerei in Haarlem Mitte des 17. Jahrhunderts. Ein gut erhaltenes Beispiel für die Arbeit des Malers Frans de Hulst.

Literatur:
K.J. Müllenmeister, Meer und Land im Licht des 17. Jahrhunderts, Bremen 1973, vol. 1, ill. 119
H.U. Beck, Jan van Goyen IV Künstler um Jan van Goyen, Doornspijk 1993, p.191, nr. 519 with ill.
 
Provenienz:
Auktion Wien (Dorotheum) november 17. 1942, nr. 42, mit Abbildung
Sammlung Carl Schünemann, Bremen, 1969
Auktion Zürich (Koller), November 27. 1984, nr. 5074, mit Abbildung
Auktion Amsterdam (Christie’s) Mai 21. 1985, nr. 122, mit Abbildung
Frans de Hulst (1606-1661)
Preis auf Anfrage
Epoche
ca. 1640
Material
Ölfarbe auf Paneel
Signature
F D Hulst [unten links]
Abmessungen
31 x 41 cm

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